26. April 2011

lechts- und rinksstaat

nicht jeder blog zählt unbedingt zu meinen Lieblingen, in diesem Fall aber doch (wieder) der vom Kollegen Vetter. Dem Statement ist wenig hinzu zu fügen, nur eine kurze Anekdote aus dem Lauschangriff. Klar: wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts gegen dezentes Überwachen. Das stört einen nicht. Gar nicht. Bei niemandem. Nun stelle man sich nur vor, der Steuerberater des Vertrauen, ach nein, Sie schummelns ja nicht. Also stellen Sie sich vor, der böse Terrorist / Drogendealer geht zum selben Urologen wie Sie oder dessen Gattin / Braut zur selben Gynäkologin. Und dort wird dann auch abgehört. und jetzt sagen Sie einfach mal - während abgehört wird - "mich juckt es seit Tagen so im Schritt und ich habe da diese blutige Blase." Und anschließend weihen Sie doch einfach die Herren vom LKA in Ihre Fertilitätsprobleme ein.
Irgendwie ist es doch schön, dass wir alle nichts zu verbergen haben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen