19. April 2011

homeoffice

Die Kinder erwerbstätiger Erwachsener brauchen hin und wieder Erziehungsberechtigte vor Ort. Und die Erwachsenen ihr zuhause. Der Laptop muss ja irgendwie gerechtfertigt werden.
Der Vorteil: gegen halb 6 aufstehen, Jeans anziehen und dann mit einem Cafe unrasiert noch vor 6 anfangen zu arbeiten. Es ist schon einiges erledigt bis andere in ihrer Kanzlei aufschlagen (und manche Kollegen, die weinerlich um 20 Uhr noch am Schreibtisch sitzen, fangen nicht vor 11 an)
Der Nachteil: bis Mitternacht geht es immer irgendwie weiter, unterbrochen durch Kindergartenfahrten, Essenszubereitung und die dringende Lust eine kleine Runde zu Joggen. Arbeiten und Freizeit vermischt sich, teils parallel.
Mir fällt dazu eine Kollegin ein, die vor x Jahren unsere fehlende OLG-Zulassung kompensierte und der berühmt gewordene Nebensatz am Telefon: "Niklas, leg das hin!"
Bis Mai überlege ich mir, ob das jetzt gut oder schlecht ist.

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