31. März 2011

was man mit 25 % alles nicht machen kann

Glücklich machen immer die Erfolge, alles andere wäre auch seltsam.
Und man ist natürlich begeistert, wenn einem Gerichte argumentativ folgen. (auch wenn es nicht überraschend ist, dass man sich an der Regel einer bundesgerichtlichen Rechtsprechung orientiert und nicht an unklaren Ausnahmen)
So gestern, als das LSG auch der Ansicht war, dass ein Gesellschafter-Geschäftsführer tatsächlich Beschäftigter seiner ehemals zu 100 % gehaltenen GmbH wird, wenn er ohne Sperrminorität neben drei weiteren gesellschaftern nur noch auch 25 % kommt. Wie soll man in der Konstellation auch ernsthaft das Sagen haben?
Konsequenz: Pflichtmitglied in der Krankenversicherung statt freiwillig versichert. Kein Mindestbeitrag, sondern Bemessung anhand des mäßigen Gehalts der siechenden Gesellschaft.
Unklares Gewackel des SG bezüglich "Familie" und "Herz/Seele", mit dem das Urteil allen Ernstes begründet war, war kein relevantes Thema mehr.
Hin und wieder ist die Regel die Regel und die Ausnahme nur ausnahmsweise maßgeblich. Oder so ähnlich. Erschreckend ist nur, dass man auf die richtige Entscheidung eineinhalb Jahre warten muss.

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