20. Januar 2011

FA: to be or not to be

Es gibt den Fachanwalt als solchen und den Hinweiser auf das Bestehen des Kurses. Um letzteren scheint es den Kammern zunehmend zu gehen, so auch auf dem blog der Kanzlei Damm & Partner. (ich warte noch, dass der Gründungspartner seinen Namen ändert und mit einem "n" statt "m" der Seite endlich einen richtig coolen Namen gibt).
Fachanwälte haben die Klausuren bestanden und nachgewiesene Erfahrung (ob sie alle Fälle gewonnen oder verloren haben, müssen sie nicht angeben). Dem Hinweiser fehlt der zweite Teil. Ich mutmaße hinter diesem Hinweis immer Bildung und Ehrgeiz, was auch Erfolg bringt.
Aber mal ehrlich, es wirkt etwas unsouverän. Und seitdem (inzwischen) Kollege Boewer die Arbeitsrechtsklausuren beim DAI nicht mehr korrigiert und 50 % durchrauschen lässt, ist das Bestehen per se noch kein überdurchschnittliches Qualitätssiegel.
Manche Kollegen weisen auch auf durchlittene Fortbildungen, auf ihre Noten im Examen oder auf die Mitgliedschaft im Jagdclub hin. Alles schön und gut. Die Noten sind in der Regel lange her, eine Fortbildung im Jahr (*gähn*) vielleicht auch nicht sooo viel.
(manche schreiben auch rein, dass sie mal ´nen Rednerwetstreit gewonnen haben, aber das ist ganz was anderes)

Kommentare:

  1. wetstreit - feuchter Kampf? ;-)

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  2. das "t" hat mir jemand rausgehackt, oder glauben Sie etwa, ich vertippe mich?

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