17. Dezember 2010

das Produkt

so kurz vor Weihnachten, kaufen, frage ich mich was eigentlich mein Produkt ist. was verkaufen Anwälte?

Kommentare:

  1. Das Produktportfolio des Anwalts sollte (zumindest) aus Rat und ggf. Tat bestehen.

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  2. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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  3. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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  4. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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  5. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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  6. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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  7. Die Frage hat eine enge Verwandschaft zu "warum mache ich das eigentlich?". Gerade gestern (Schneetreiben am Bahnhof) und heute (Schneesturm am Flughafen) stelle ich mir diese Frage auch. Beide typverwandten Fragen sind aber sehr schwer zu beantworten. Meine Thesen:

    (1) Es ist ein anglodingsda Sprachschwachsinn, dass Dienstleistungen heute überhaupt als "Produkt" bezeichnet werden. Das führt zu einem unberechtigten Minderwertigkeitskomplex, den Anwälte gegenüber Maschinenbauern entwickeln. Wahr ist aber, dass nur die letzteren ein "Produkt" haben. Vor allem, wenn die Maschinen vier Räder haben.

    (2) Dienstleister ist nicht Dienstleister. Die Fluglinie, die mich heute NICHT nach München flog, ist auch ein Dienstleister, aber einer der niederen Ordnung (wie z.B. die Bahn, die mich fast NICHT nach Berlin zurückbekommen hätte wg. 3 Schneeflocken). Ein fliegendes Flugzeug und einen fahrenden Zug kann man inhaltlich vielleicht noch als "Produkt" sehen - Resultat dann aber: Ein weiterer unberechtigter Minderwertigkeitskomplex - ggü. Bahn und Germanwings, ich bitte Sie!!!

    (3) Wir Anwälte leisten einen reinen Dienst am Menschen. So rein, dass wir auch alle Lasten selber tragen, vom unregelmäßigen Einkommen bis zum nächtlichen Aufwachen wegen der vermeintlich versäumten Frist im Fall xy.

    (4) Deshalb leisten wir einen Dienst höherer Orndung, er hat ätherischen und keinen materiellen Charakter. Vergleichbar ist er nur mit dem des Psychoanalytikers. Der hat auch kein Produkt, er kann nicht einmal Heilung versprechen. Genau wie Anwälte (nur die eigenen natürlich). Aber er tut gut. Wir nehmen - sozusagen - Leute in den Arm, die sonst keiner in den Arm nimmt. Der Anwalt repräsentiert damit universell das christliche Menschenbild. Nach anderer Lesart den osteuropäischen jüdischen Witz. Aber der ist immerhin so gut, dass ihn jeder mag. Nicht schlecht also das alles.

    Fazit: Wir dienen der Menscheit. Fluggesellschaften tun das nur begrenzt. Wahre Werte schafft andererseits nur Daimler (ok - BMW, Audi...LandRover). Wir liegen nach (1)-(4) aber nicht etwa dazwischen, sozusagen im Mittelfeld, sondern laufen außer Konkurrenz. Etwas ganz Besonderes. Wir brauchen kein "Produkt" und sobald wir eins haben (AldiAnwalt), sind wir keine Anwälte mehr. Manchmal müssen aber auch Anwälte in den Arm genommen werden.

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