4. November 2010

wenn die Zustellung klemmt

Über die Probleme des Einschreibens amüsieren sich die Kollegen Martin und Reuter. Ein akademisches Problem? Keineswegs. Es ist ja nun nicht einfach, den Zugang eines Schreibens wirklich zu beweisen.
So macher meint, das "normale" Einschreiben reicht. Eben nicht. Das Einwurfeinschreiben kam in Verruf als man feststellte, dass Postboten hier schon locker vorab in Listen bestätigen was sie demnächst als eingeworfen betrachten gewollt haben. Rückschein ist auch nicht unproblematisch, wenn es nicht abgeholt wird. UPS stellt nur direkt zu oder übergibt an den Nachbarn - also auch hier droht Ungemach.
Bleibt nur der gute alte Bote. Aber auch der sollte bestätigen, was sich in dem Umschlag befindet. Es empfielt sich dabei, das Original zu kopieren und den Boten auf der Kopie unterschreiben zu lassen, dass er ein Schreiben wie dieses mit Originalvollmacht (falls erforderlich) in den Briefkasten "Müller-Lüdenscheid" in der Pabststr. 3 eingeworfen hat.
Ganz schlecht sind - nebenbei - Fax und eMail. Das ist so gar kein schriftliches Original.

Kommentare:

  1. Bleibt vor allem der Gerichtsvollzieher (§ 132 BGB)!

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  2. den hatte ich glatt vergessen, weil das "förmliche zustellen immer arg aufwändig ist

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  3. Das dauert i.d.R. höchstens einen Tag länger als ein Einschreiben (durch die Übermittlung bis zum Gerichtsvollzieher).
    Kosten: ca. 10 EUR, absolut sicher.

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  4. Die förmlich Zustellung ist doch auch ein Witz. Landet hier immer im Postkasten, das kann das Einwurfeinschreiben auch...

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  5. Das Einwurfeinschreiben landet auch im Briefkasten, ja. Aber beim Gerichtsvollzieher ist es eine rechtliche anerkannte Zustellung und da juckt es nicht ob der Empfänger Zuhause ist oder nicht.

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