20. September 2010

und jetzt?

Ich berate ja sehr gerne. Aktiv, nicht reaktiv.
Bisher hatte man immer die Idee, man können einen Mitarbeiter kündigen, wenn er betrügt oder klaut. Wenn es sauber gemacht war und nicht nur auf drögen Vermutungen beruhte. Und stand dann wirklich auf festem Boden mit scharfem Schwert.
Wie Kollege Reuter hier kommentiert, sorry, da muss man leider sagen, vor dem ARBEITSgericht und auf hoher See wären wir alle gerne in Gottes Hand. Denn dort gilt bald nichts mehr als wenigstens halbwegs sicher. Dogmatik bedeutet, sich auf Richter verlassen können und nicht wie beim LAG Berlin-Brandenburg veraten und verkauft zu sein mit einem Signal an andere Gerichte, das nur bedeuten kann, sich zu vergleichen, man weiß sowieso nicht wie es läuft. Falsche Begründungen sind schlimmer als falsche Ergebnisse, sie provozieren noch mehr Mist.
Und wenn etwas wirklich doof ist, dann die Beratung nach dem Motto: so machen wir das jetzt, aber ich habe nicht die geringste Ahnung wie das ausgeht, nicht einmal eine Richtung. Dafür kann man dem Mandanten nicht ernsthaft Geld abnehmen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen