17. September 2010

schaden und ersatz

Die Gegenseite war vielleicht nicht unbedingt zu beneiden: man hatte sich auf ein längeres Vertragsverhältnis eingestellt und meine Mandanten hatten gekündigt. Nicht völlig überraschend, denn die anderen hatten gemeckert, meine seien unprofessionell und man denke an Kündigung. Meine hatten gemeckert, nichts sei wie angesprochen und hatten dann gekündigt.
Nun streitet man. Über noch nicht bezahlte Rechnungen, Nachweis von Fremdleistungen und SCHADENSERSATZ. Weil: gekündigt und vertragsbrüchig. Ob die Investitionen eines Dienstleister, die er tätigt um selbst zukünftig ein gutes Geschäft zu machen allerdings ein Schaden sind, bezweifle ich ein ganz klein wenig.
Nebenbei: Einen denkbaren Schadensersatzanspruch gibt es oft. Probleme gibt es allerdings fast genauso oft (solange es nicht allein um die Reparatur eines Autos geht) bei der Schadenshöhe und beim Nachweis. Der Mitarbeiter, der einfach nicht mehr kommt, der Mandant, der 22 Mal absagt, der blödeste Kunde der Welt per se: schwer zu erklären wie viel man dafür bekommen müsste. (also für den Dauerabsager hätte ich einfach gerne pro Absage 1000 €, einfach so).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen